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Mapdekode

Mapdekode (MDK) erstellt aus Oziexplorer Tracks (*.plt) und Waypoints (*.wpt) eine MDK Datenbasis (*.dbx), und daraus eine Garmin kompatible Vektorkarte (*.img).
Mithilfe von Steuerdateien kann aus ein oder mehr Detailkarten automatisch eine Übersichtskarte erstellt werden, und alle Karten gemeinsam als Projekt in mapsource eingetragen werden.
GPS_trackmaker kann aus geladenen Tracks/Waypoints direkt eine MDK Datenbasis (*.dbx) erstellen.

MDK verwendet das Kartenformat R&Rv3/World/Topo. Das bedeutet, es können Flächen, Linien, Punkte und POI's dargestellt werden. Des weiteren ist das Suchen nach Orten und POI's möglich. Routing und die Suche nach Straßenkreuzungen oder Adressen ist mit diesem Kartenformat nicht möglich.

Weblinks

Woraus besteht ein Mapsource kompatibles Projekt

Als Projekt (in Mapsource Produkt genannt) wird ein Kartenwerk bezeichnet, das ein oder mehrere Karten zusammen fast.

Es besteht aus mindestens einer Detailkarte (12345678.IMG), einer Übersichtskarte (abcd1234.IMG) und einer Projektdatei (projekt.TDB).

In der[den] Detailkarte[n] sind die eigentlichen Vektordaten enthalten, die auf das GPS Gerät geladen werden.

Die Übersichtskarte und die Projektdatei sind „nur“ für die Einbindung und die Anzeige der Detailkarten in Mapsource notwendig. Wer also seine Detailkarten nicht mit Mapsource ansehen und auf das GPS laden möchte, braucht diese beiden Dateien nicht.

In der Projektdatei ist die Projektnummer (für die Registry) und Größe und Name jeder einzelnen Detailkarte und der Übersichtskarte hinterlegt.

Wird die Projektnummer verändert ist die „alte“ Projektnummer mit Mapdekode (oder händisch) aus der Registry zu entfernen! (Projekt in Registry löschen)

Wird nach Erstellen der *.TDB eine *.IMG verändert, muss eine neue *.TDB erstellt werden!
Tut man das nicht, handelt man sich Probleme mit Mapsource ein → typischer Fehler, „nicht genügend Speicher im GPS“ obwohl die Karten viel kleiner sind als der freie Speicher im GPS.

Möchte man die IMG's/TDB in einen anderen Orden verschieben, danach die Registryeinträge erneuern.

Wie ist eine IMG aufgebaut

Da Mapdekode nur IMG-Dateien im Format R&R-v3/TOPO/World erstellen kann, werden auch nur Teile aus diesem Format beschrieben.

Allgemeines

Jede IMG besteht aus einem Header, einer Belegungstabelle und diversen Datenbereichen. Im Header stehen Kartenname, Erstellungsdatum, Blockgröße und dergl. Die Belegungstabelle gibt auskunft über Lage und Größe der Datenbereiche.

An Datenbereichen gibt es immer TRE (Organisation der Karte wie Anzahl der Zonen, Genauigkeit, Lage der Karte, …) LBL (alle Texte für Ortsnamen, Länder, Punkte, Straßen, PLZ., ….) und RGN (die eigentlichen Vektordaten). Andere Bereiche wie NET, NOD, … sind nur in Metroguide und Cityselect(-navigator) enthalten.

Zonen

Es gibt mindestens vier Zonen (oder auch „Level“) in jeder IMG (ein Teil von RGN), wobei nur drei davon Daten enthalten.

Jede Zone ist eine vollständige Karte, mit Hintergrundfläche, Linien, Punkten und Flächen. Diese Zonen umfassen alle das gleiche Gebiet und unterscheiden sich nur in der Genauigkeit (Auflösung) und der Anzahl der enthaltene Elemente (Hintergrundfläche, Linien, Punkten und Flächen).

In der „untersten“ Zone 0 sind immer alle Elemente mit der besten Genauigkeit enthalten (große Datenmenge).

Die Zonen „darüber“ (Zone 1 und 2) enthalten eine Untermenge der Zone 0, mit einer schlechteren Genauigkeit.

So sind zB. in der Zone 0 alle Punkte und Straßen … , in der Zone 1 nur wichtige Punkte und die Hauptstraßen, und in der Zone 2 nur mehr Gewässer, Autobahnen und Schnellstraßen, Ländergrenzen, …

Aber alle Elemente aus einer höheren Zone sind immer in allen darunterliegenden Zonen enthalten.

Die Zonen 3 (und manchmal 4) enthalten keine Daten. Sie dienen der Anzeigensteuerung. Je mehr „leere“ Zonen vorhanden sind, um so länger ist beim rauszoomen die Detailkarte sichtbar (danach die Übersichts oder Basiskarte).

Je nach Zoomstufe und Einstellung in Mapsource/GPS wird die jeweilige Zone der Detail oder Übersichtskarte angezeigt. Und nur diese. Es sind keine Elemente einer anderen Zone dieser Karte zu sehen.

Auch bei transparenten Karten ist das so. Nur ist dann diese Zone „durchscheinend“, und es können auch die Daten einer anderen Karte an der selben Stelle gesehen werden. Aber auch von der zweiten Karte ist nur immer eine Zone sichtbar.

Bei der Übersichtskarte beginnen die Zonen mit Daten bei der Nummer, mit der die Detailkarten aufhören. Wenn die Detailkarten in einem Projekt die Datenzonen 0, 1 und 2 haben, soll die Übersichtskarte die Datenzonen 2, 3 und 4 haben (so sieht auch das originale Vorbild aus).

Genauigkeit

Die maximale Genauigkeit in einer Garmin Karte ist ca. 2,4 Meter (Zonenfaktor=18 in Mapdekode). Das liegt an der Art wie die Koordinaten in der IMG gespeichert werden. Für die Zone 0 kann die Genauigkeit beim Erstellen angegeben werden. Für die darüberliegenden Zonen wird sie automatisch vergeben (immer 1/4 der Vorzone; zB. Zone 0 = 2,4m , Zone 1 = 9,6m , Zone 2 = 38m). Die Übersichtskarte beginnt mit den Zonennummern und der Genauigkeit dort, wo die Detailkarte aufhört (Zone 2 = 152m , Zone 3 = 608m , Zone 4 = 2400m).

Übersicht der Funktionen von Mapdekode

Blockdiagramm

  • 1a/1b Erstellen einer Detail/Übersichts DBX (Datenbasis) aus Ozi Daten
  • 1c Erstellen einer Detail DBX mit gps_trackmaker
  • 2a/2b Erstellen der IMG aus einer DBX
  • 3 Erstellen einer Übersichts DBX aus Detail DBX mit einer Steuerdatei autogenmap.dat
  • 4 Projektdatei erstellen und in Mapsource einbinden
  • 5 Projekt in Mapsource öffnen
  • 6 Karten (IMG's) auf das GPS laden
  • 7a/7b Aus einer IMG eine DBX erstellen
  • 8 Ausgabe der DBX als Ozi Daten








Namenskonventionen für Mapdekode

  • Der Namen1) einer Detailkarte/DBX muss aus acht Ziffern bestehen (z.B. 00300123.img).
  • Übersichtskarten/DBX müssen auch achtstellige Namen haben, dürfen aber Buchstaben und Ziffern enthalten (z.B. Muster01.img).
  • Der *.TDB Name hat keine fixe Länge und darf auch Buchstaben und Ziffern enthalten (z.B. Musterprojekt1.tdb).
  • Ozi Sourcdaten:
    • Hintergrundfläche *-4B-F.plt
    • Flächen *-F.plt
    • Linien *-L.plt
    • Punkte *-pkt.wpt
    • Orte *-ort.wpt
  • Steuerdatei um eine Übersichts-DBX aus Detail-DBX zu erstellen autogenmap.dat
  • Steuerdatei zum Einbinden in die Registry und TDB Erstellen autogentdb.dat

MapDatum

Mapdekode erwartet/verwendet in allen Ein/Ausgabedatein das Datum WGS84.
Auch in den IMG's wird nur WGS84 verwendet.

Erstellen einer Detailkarte aus Ozi Daten

Um aus Ozi Daten eine IMG zu erstellen, braucht man neben den eigentlichen Kartenelementen wie Linien (Straßen), Flächen, Orte und Punkte auch einen Hintergrund.

Linien und Flächen werden mit Ozi Tracks (*.plt) realisiert, Orte und Punkte mit Ozi Waypoints (*.wpt).

Dabei können beliebig viele Linien/Flächen vom gleichen Typ und mit gleichem Label in einer *.plt enthalten sein.
Möchte man aber z.B. bei jeder Straße den Straßennamen angeben, entstehen rasch viele *.plt Dateien.

Der Hintergrund ist eine Fläche mit bestimmten Typecode und besonderem Dateinamen.

Bei den Punkten reichen prinzipiell zwei *.wpt Dateien, eine für alle Ortsnamen (zweistelliger Typecode), und eine für Punkte und POI's2) (vierstelliger Typecode).
Sind viele Punkte in einer Karte, ist es aber übersichtlicher Punktgruppen in verschiedenen Dateien zu bilden.

Um die Übersichtlichkeit weiter zu erhöhen, können *.plt und *.wpt auch in Unterverzeichnissen angeordnet werden.
Wird in den Optionen unter 'Ozi → DBX' 'mit Unterverzeichnissen' aktiviert, werden beim Erstellen der DBX alle Unterverzeichnisse nach *.plt/*.wpt durchsucht.
Nur die Hintergrundfläche muß im Wurzelverzeichniss für diese IMG stehen, wo auch die *.DBX erstellt wird.

Alle Typecodes und Texte in den Ozi Description Feldern können groß oder klein geschrieben werden.

Vorgehensweise

neuen Ordner Erstellen

Ordnerübersicht Man erstellt für ein neues Projekt am besten auch einen neuen Ordner. In diesem Ordner erstellt man dann für jede Detailkarte und die Übersichtskarte je einen Unterordner.

Bevor jetzt einfach willkürlich die Grenzen für die Detailkarten festgelegt werden, sollte man sich einige Fragen stellen:

  • Welche maximale Genauigkeit möchte ich haben: Will man die bestmögliche Genauigkeit von 2,4m verwenden [können], darf die Ausdehnung der Detailkarte nur 1,4° mal 1,4° betragen. Erst beim Erstellen der IMG gibt man die Genauigkeit an (Zonenfaktor). Ist die Karte aber höher/breiter (World-IMG's sind meist 5° mal 5°), kann die maximale Genauigkeit nicht verwendet werden. Ein nachträgliches teilen von Karten ist mühsam. Bessere Genauigkeit bedeutet auch kleinere und mehr IMG's. Die Grenzlinie muß kein Rechteck sein, kann also eine Line aus bis zu 255 Punkten sein.
  • Soll das Projekt aus ein oder mehreren Detailkarten bestehen; soll es später erweitert werden: Eine günstige Lage und Verlauf der Kartengrenzen erleichtert das. Je weniger Linien durch die Kartengrenzen unterbrochen werden, um so besser (z.B. keine größeren Ortschaften genau auf der Grenze).
  • Sollen die Daten auf zwei oder mehr Karten vom selben Bereich aufgeteilt werden (Straßen, POI's, Höhenschichten): Die einzelnen Karten können am GPS einzeln ein/ausgeschaltet werden. Sind sie transparent, können sie auch mit anderen Karten aus anderen Projekten als Overlay verwendet werden.
den Hintergrund erstellen

Im Feld Descripton der Ozi Linie, die den Hintergrund darstellt, den Typecode und den Kartennamen eintragen. Beispiel: F4B3$karte1
„F“ bei Flächen, „4B“ ist der Typecode für den Hintergrund, „3“ ist der max-Zone Wert und „$“ ein Trennzeichen vor dem Namen „karte1“.
Der Dateiname beim speichern muß mit *-4B-F.plt enden (z.B. hintergrund_k1-4B-F.plt).

Eine Liste aller Typecodes ist in der Datei „Reference.pdf“ von Mapdekode zu finden.

Der max-Zone Wert gibt an in welcher Zone das Element als letztes zu sehen ist. Da der Hintergrund in jeder der drei Datenzonen 0, 1 und 2 notwendig ist, muß ein Wert größer gleich „2“ verwendet werden.

Beispiel einer Hintergrundfläche als Ozi Track:
OziExplorer Track Point File Version 2.1
WGS 84
Altitude is in Feet
Reserved 3
0,2,16711680,F4B2$detail2 ,0,0,2,8421376
5
1.200000, -1.200000,1, -777,37685.3279653, 05-Mär-03, 07:52:16
……..

Hintergrundfläche in Ozi

Weitere Linien oder Flächen

Für Flächen in Descripton Fttz$[Label] eintragen, für Linien Lttz$[Label], wobei „tt“ wieder der Typecode ist, und „z“ der max-Zone Wert.
Beispiel Linie: L012$HWD-A2 → „01“ Code für Autobahn, „2“ die Linie ist in Zone 0 bis 2 zu sehen, „HWD-A2“ ist der Label.
Beispiel Linie: L051$ → „05“ Code für asphaltierte Nebenstraße, „1“ in Zone 0 und 1, nicht in Zone 2 zu sehen, kein Label
Beispiel Fläche: F412$lake → „41“ Code für Teich, „2“ in Zone 0 bis 2, „lake“ ist der Label.
Straße in Ozi

Wird kein Label verwendet, wird in Mapsource oder am GPS der Linientyp angezeigt.

Für Linien müß der Dateiname mit *-L.plt enden, für Flächen mit *-F.plt .
Die *.plt können zur besseren Übersichtlichkeit auch in Unterverzeichnissen gespeichert werden.

Orte als Ozi Waypointfile

In Descripton des Ozi Waypoints ttz$CITY 5[;Region 1;SAMPLE COUNTRY] eintragen, wobei „tt“ wieder der Typecode ist, „z“ der max-Zone Wert und „$“ ein Trennzeichen.
Wird die „find-city“ Suchfunktion in die IMG eingebunden, ist es sinnvoll hinter dem Ortsname „CITY 5“ optional eine Region und ein Land anzugeben (durch Strichpunkt getrennt). Diese ist für die Unterscheidung gleicher Ortsnamen in der Suchfunktion sehr wichtig.
In der „find-city“ Suchfunktion werden nur Orte vom Typ 0x01 bis 0x0C berücksichtigt (oder hat jemand andere Erfahrungen?).
Sind hinter den Ortsnamen auch Region und Land vorhanden, und wird die Suchfunktion für die IMG nicht aktiviert, werden Region und Land ignoriert.
Sind hinter den Ortsnamen Region und Land nicht vorhanden, und wird die Suchfunktion für die IMG aktiviert, wird der Kartenname als Defaultland verwendet.

Orte haben immer nur einen zweistelligen Typecode. Das sind die ersten beiden Stellen der Punkt Typecodes.
Man muß aber zwischen einem Ort mit 0A2$ort1 und einem Punkt mit 0A002$ort1 klar unterscheiden:
Ein Ort kann über die „find-city“ Suchfunktion am GPS gefunden werden (sofern diese im der IMG Erstellt wurde).
Der Punkt (von Typ=Ort) kann nur über die POI Suchfunktion gefunden werden (und das nicht auf allen GPS, weil es ja kein POI ist).

Der Ozi Punktname kann einen beliebigen, eindeutigen Wert haben.

Alle Orte können in einer oder mehreren Dateien mit der Endung *-ort.wpt gespeichert werden.

Beispiel einer Waypointdatei mit Orten:
OziExplorer Waypoint File Version 1.1
WGS 84
Reserved 2
garmin
1,1, 0.692140, 0.469112,37688.5434451,15,1,6,0,65535,022$CITY 02;REGION 2;SAMPLE Country,0,0,0,-777,6, 0,17,0,10.0,2,,,
2,2, 0.674622,-0.286976,37688.5439517,15,1,6,0,65535,052$CITY 05;Region 1;SAMPLE COUNTRY,0,0,0,-777,6, 0,17,0,10.0,2,,,
3,3, 0.674369, 0.131633,37688.5446142,15,1,6,0,65535,082$CITY 08;REGION 2;SAMPLE Country,0,0,0,-777,6, 0,17,0,10.0,2,,,
….

Ort in Ozi

Punkte als Ozi Waypointfile

In Descripton des Ozi Waypoints ttttz$label eintragen, wobei „tttt“ der vierstellige Typecode ist, „z“ der max-Zone Wert und „$“ ein Trennzeichen.

Als Untermenge der Punkte gibt es noch POI's. Das sind Punkte mit dem Typecode 0x2A00 bis 0x303F.
Für gewöhlich wird bei allen Punkten von POI's gesprochen, unabhängig vom Typecode.

Ich mache aber ganz bewusst einen Unterschied zwischen Punkten und POI's:

  • Punkte; Typecode von 0x0100 bis 0x7F3F, wenn auch nicht alle Werte von Mapsource oder vom GPS verwendet werden. Ein Punkt hat „nur“ einen Namen (Label) und ein Symbol. Je nach GPS eingeschränkte Suchmöglichkeiten.
  • POI's; Typecode von 0x2A00 bis 0x303F, sie können neben Name und Symbol diverse Zusatzinformationen wie Adresse, Ort, PLZ und Telefonnummer haben. POI Suchfunktion.

POI's haben ein spezielles Descripton Feld: ttttz$POI:dd:label;number;road;city;zip;phone
„ttttz“ ist wie bei Punkten, „$POI:“ ist die POI Kennung, „dd“ die Anzeigeart der Adresse, „label“ ist der Name, „number“ die Hausnummer, „road“ die Straße, „city“ der Ortsname, „zip“ die Postleitzahl und „phone“ die Telefonnummer.
Vom Namen bis zur Postleitzahl sind es Textfelder, für die Telefonnummer sind nur die Ziffern „0“ bis „9“ und der Bindestrich “-“ erlaubt. Alle Felder sind optional, aber die Strichpunkte als Trennzeichen sind notwendig.

Als Anzeigeart der Adresse stehen vier Möglichkeiten zur Verfügung:

  • 01 → Zeile1: Name; Zeile2: Hausnummer, Straße; Zeile3: Ort, [Region,] PLZ; Zeile4: Telefon
  • 05 → Zeile1: Name; Zeile2: Straße, Hausnummer; Zeile3: Ort, [Region,] PLZ; Zeile4: Telefon
  • 09 → Zeile1: Name; Zeile2: Hausnummer, Straße; Zeile3: PLZ, Ort, [Region]; Zeile4: Telefon
  • 0D → Zeile1: Name; Zeile2: Straße, Hausnummer; Zeile3: PLZ, Ort, [Region]; Zeile4: Telefon

POI Anzeigearten
In einer IMG ist nur ein Anzeigewert möglich. Haben die POI's unterschiedliche Werte, „gewinnt“ der der als letzter eingelesen wird.

In Mapsource werden manche Punkte und POI's ohne Symbol angezeigt (nur ein kleiner blauer Punkt). Für solche Typecodes existiert in Mapsource einfach kein Kartensymbolicon (nicht mit Waypoints verwechseln, die haben eigene, teils gleiche Symbole). Das hat aber keine Auswirkungen auf die Darstellung am GPS (wo aber je nach Gerät auch nicht alle Symbol angezeigt werden).

Der Ozi Punktname kann einen beliebigen, eindeutigen Wert haben.

Alle Punkte und POI's können in einer oder mehreren Dateien mit der Endung *-pkt.wpt gespeichert werden.

Beispiel einer Waypointdatei mit Punkten und POI's:
OziExplorer Waypoint File Version 1.1
WGS 84
Reserved 2
garmin
1,P1, 0.638639, 1.011457,33605,70,1,6,0,65535,1B102$,0,0,0,-777,6,0,17,0,10.0,2,,,
2,P2, 0.753876, 0.899146,33605,12,1,6,0,65535,64041$,0,0,0,-777,6,0,17,0,10.0,2,,,
3,P3, 0.104965, -0.702283,33605,30,1,6,0,65535,2B011$hotel2,0,0,0,-777,6,0,17,0,10.0,2,,,
4,P4, 0.080184, -0.632037,33605,44,1,6,0,65535,2F052$POI:09:post office1;19-27;road-5;Main City;60121,0,0,0,-777,6,0,17,0,10.0,2,,,
5,P5, 0.081095, -0.811264,33605,25,1,6,0,65535,2F011$,0,0,0,-777,6,0,17,0,10.0,2,,,
6,P6, 0.080182, -0.596915,33605,30,1,6,0,65535,2B022$POI:09:Hotel1;25;road-2;Main City;60123;0234-687453,0,0,0, -777,6,0,17,0,10.0,2,,,
7,P7, 0.063966, -0.612225,33605,90,1,6,0,65535,2D031$POI:09:cinema1;8-417;road-4;Main City;60123;0234-127865,0,0,0,-777,6,0,17,0,10.0,2,,,
…..

Punkt in OziPOI in Ozi

Detail IMG erstellen

Voraussetzung: mindestens die Hintergrundfläche muß im Ordner der Detailkarte vorhanden sein.

In Mapdekode die Funktion Karte|Detailkarte aus Ozi *.wpt/*.plt erstellen aufrufen.

Im Parameterfenster die gewünschten Werte einstellen:

  • alte DBn erhalten (default=aus): nur für Spezialisten, die die DBn mit anderen Mittel als MDK erstellen
  • optimieren Linien (default=ein): in höheren Zonen (nicht in 0) werden die Linienpunkte reduziert
  • Karte durchscheinend (default=aus): die Karte kann mit anderen gemainsam verwendet werden (Overlay)
  • 8 Bit Code (default=aus): es wird der ANSI Code verwendet, nicht der reduzierte 6 Bit Code 3)
  • Blockgröße (default=512): die IMG darf 1MB größ werden (1024 → 2MB; 2048 → 4MB) 4)
  • Nummer erste Zone (default=0): für R&R und TOPO immer 0 (Zonen 0,1,2), für Worldmap 1 (Zonen 1,2,3) 5)
  • Zonenfaktor (default=17): Auswahl der maximalen Genauigkeit und maximalen Kartenbreite (ZF=17 gibt 4,8m Genauigkeit und eine Breite von +/-1,4°) 6)

Mit der Taste „Standard Werte“ können die Voreinstellungen aus dem Optionen Menü übernommen werden. Ist im Detailkartenordner eine „Projekt.ini“ vorhanden werden diese Werte verwendet (egal was im Parameterfenster steht).

Nach den Parametern den Ordner (wo die Hintergrungfläche ist) und den DBX Namen auswählen. Der Name der Detail-DBX (und dann der IMG) muß aus acht Ziffern bestehen! Er muß im Projekt eindeutig sein (und sollte es auch über alle anderen Projekte sein).

In der Statusleiste werden die einzelnen Schritte angezeigt. Mit einem Mausklick auf die Statusleiste wird das Historyfenster geöffnet. Links sind die Einzelschritte, rechts Warnungen und Fehler zu sehen.
Detail-IMG aus Ozi Daten erstellen

Erstellen einer Detailkarte mit gps_trackmaker

gps_trackmaker kann direkt das MDK Datenbasisformat DBX erstellen, das dann mit MDK in eine IMG konvertiert werden kann.

Dazu werden „normale“ GTM Tracks und Waypoints verwendet.

Je nachdem ob einem Track ein Typ aus der Auswahl „Lines“ oder „Polygons“ zugeordnet wird, wird es eine Linie (Straße, Fluß, …) oder eine Fläche (Wald, Ortsgebiet, Meer, Hintergrundfläche, …).
In Feld Tracklog Name kann der Name der Linie/Fläche hinterlegt sein. Wird nichts angegeben, wird in Mapsource oder am GPS der Typ angezeigt (wenn möglich).

Für Orte muß der Waypointname mit einem „O“ oder „C“ beginnen, für Punkte (und POI's) mit einem „P“.
Ins Description Feld kommt dann der Name, und noch ein entsprechendes Symbol verwenden.

Beispiel Ort:
Name=“O00505“ ; Description=“CITY 08“ ; Symbol=“City (Small)
Name=“O01000“ ; Description=“MAIN 01;Region 1;SAMPLE COUNTRY“ ; Symbol=“City (Large)
Die Region und das Land sind optional (für die „Findcity“ Funktion)

Beispiel Punkt:
Name=“P01006“ ; Description=““ ; Symbol=“Restaurant
Name=“P01009“ ; Description=“Restaurant2“ ; Symbol=“Restaurant

Beispiel POI:
Name=“P01003“ ; Description=“Restaurant1;12;road-1;Main City;60124;0234-79548-648;3“ ; Symbol=“Restaurant
Hier werden nach dem POI-Namen, durch Strichpunkt getrennt, optional noch Hausnummer, Straße, Ort, PLZ, Telefonnummer und Anzeigeart der POI's angegeben. Nähere Beschreibungen auf der GTM Seite.

Es muß auch in GTM eine Hintergrundfläche erstellt werden um die Daten als DBX speichern zu können.
Einfach mit einem Rechteck alle anderen Elemente umfassen, und den Typ „Yellow Map Background“ zuordnen (aus Polygons). Als Trackname den Kartennamen eintragen.

GTM verwendet den Linien-/Flächenstiel bzw. das Symbol des Waypoints um den entsprechenden Mapsource/IMG-Typ in die DBX einzutragen.
Da GTM und Mapsource unterschiedliche Mengen/Typen von Linien/Flächentypen und Symbolen verwenden, kommt es oft nicht zum gewünschten Ergebniss in der IMG.
Durch hinzufügen des Mapsource Typs im Trackname bzw. Description Feld kann man die GTM Defaulteinstellung übersteuern.
Mit “B1<S=&H2>“ im Trackname einer Linie wird die Linie zur Straße vom Mapsourcetyp 0x02 (Main road), egal wie die Linie in GTM aussieht. „B1“ ist der Name (kann auch fehlen), “<S=&H2>“ ist der Typ (kann dezimal oder hexadezimal angegeben werden).

Bei einem Punkt würde das dann so aussehen: “Restaurant2<S=&H2A10>“. Auch hier wird das eingestellte Symbol übersteuert.

Auf die gleiche Weise kann auch ein bestimmter Max-Zone Wert für MDK „erzwungen“ werden.
Mit “Bus<S=&H2F08><Z=1>“ wird sowohl der Typ=0x2F08 wie auch der Max-Zone Wert=1 beim Speichern der DBX verwendet.

GTM Beispiel

Detail IMG mit GTM erstellen

Ist die DBX gespeichert, kann mit MDK daraus die IMG erstellt werden (siehe Bild oben).
Die Parameter wie im Abschnitt „Erstellen einer Detailkarte aus Ozi Daten“ einstellen.

DBX in GTM zum Bearbeiten laden

Wird eine DBX in GTM geladen um Änderungen vorzunehmen, sollte die Frage „Do you want to add the parameters of Symbols ….“ immer mit „Ja“ beantwortet werden.
Dadurch bleiben die DBX Werte für Typ und Max-Zone erhalten, und werden beim Speichern wieder verwendet.
Ansonst werden beim Speichern der DBX die GTM Defaultwerte verwendet.

DBX in GTM laden

Die Daten aus einer geladene DBX können problemlos als *.GTM zwischen gepeichert werden und später wieder als DBX gespeichert werden.

Erstellen einer Übersichtskarte aus Detailkarte(n)

Die Übersichtskarte könnte man ganauso wie eine Detailkarte erstellen (mit um 2 erhöhten Max-Zone Werten).

Aber um Fehler mit den Selektionsflächen zu vermeiden, und nach Änderungen in einer Detailkarte einfach und leicht eine neue Übersichtskarte zu erstellen, wird dringend empfohlen die Übersichtskarte automatisch aus allen Detail-DBX zu erstellen.
Dazu muß einmal die Steuerdatei „autogenmap.dat“ im Ordner der Übersichtskarte erstellt werden.
Als Musterdatei kann die „autogenmap.dat“ aus dem Beispielprojekt von MDK verwendet werden. Es müssen nur ein paar Zeilen angepasst werden.

Muster "autogenmap.dat":

[DEF]
'minzoneu=lowest zone in the overview DBX
MINZONEU,2
'minzoned=lowest zone in all the detail DBX (must be in all detail DBX the same)
MINZONED,0
'name=name of the overview map
NAME,Sample Mapdekode

[FILEIN]
'all detail DBX
C:\Mapdekode\Sample\Detail1\30000001.dbx
C:\Mapdekode\Sample\Detail2\30000002.dbx

[Punkte]
'all point/POI types which are used for the overview DBX
'first value is the type in HEX; if the second byte is „FF“; all subtypes are used
'second value is the relativ zone value for this type in the overview DBX
'
'sample 1: 1400;1 → all points from type 1400 which are in the highest zone of a detail DBX
'are used in the overview DBX; with maxzone=2+1=3
'
'sample 2: 59FF;2 and 5902;1 → use all type 59xx with 2+2=2; except 5902 which get 2+1=3
'
'navaid
1400,1
1500,1
16FF,1
17FF,1
….
2f05,1
'airport
2F04,2
59FF,2
5902,1
5903,0
5904,0

[Orte]
'typ maxzone-minzoneu
1,2
2,2
3,2
4,2
5,2
6,1
7,1
8,1
9,1
a,1
b,0
….

[Linien]
'typ maxzone-minzoneu
1,2
2,2
3,1
4,0
5,0
6,0
….

[Flaechen]
'typ maxzone-minzoneu
1,2
2,2
3,1
7,1
28,2
29,1
….

[Ende]

Zeilen die mit “'“ beginnen sind Kommentarzeilen.

Im Abschnitt “[DEF]“:
MINZONEU,2 ist die niedrigste Zone in der Übersichtskarte.
MINZONED,0 ist die niedrigste Zone in allen Detailkarten (muß in allen gleich sein).
NAME,Sample Mapdekode ist der Kartenname der Übersichtskarte (für den Hintergrund). –> anpassen
R&R und Topo Karten werden normal mit den Zonen 0,1, und 2 in den Detailkarten, und 2, 3 und 4 in der Übersichtskarte erstellt. Dafür passen die Werte.

Werden World Karten mit den Zonen 1, 2 und 3 in den Detailkarten bzw. 3, 4 und 5 in der Übersichtskarte erstellt, müssen die Werte auf MINZONEU,3 und MINZONED,1 geändert werden.

Im Abschnitt “[FILEIN]“:
Hier müssen für alle Detailkarten die zugrundeliegenden DBX mit Pfad und Name angeführt werden. –> anpassen
Es müssen genau die gleichen sein die auch zum Erstellen der TDB verwendet werden.

Im Abschnitt “[Punkte]“, “[Orte]“, “[Linien]“ und “[Flaechen]“:
Hier werden alle Punkt-, Ort-, Linien- und Flächen Typen aufgeführt die von den Detailkarten in die Übersichtskarte übernommen werden sollen.
Zuerst kommt der Typecode in HEX (siehe Anhang in Reference.pdf von MDK), dann der Zonenoffset in der Übersichtskarte. Ist bei den Punkten das zweite Byte „FF“, gilt der Eintrag für alle 256 Unterwerte (zB. 59FF → von 5900 bis 59FF).

Es werden also nur Elemente aus den detail DBX übernommen deren Typecode in der „autogenmap.dat“ vorhanden sind. Und die in der Detailkarte auch in der höchsten Datenzone vorhanden sind (Max-Zone >=2).

Beispiel:
Punkt „59FF,2“ bedeutet, alle Punkte vom Typ 5900 bis 59FF die in einer Detail DBX Max-Zone=2 haben (sind in Zone 0, 1 und 2 in der Detailkarte), werden in die Übersichtskarte in die Zonen 2, 3 und 4 eingetragen (bei MINZONEU,2 und Offset 2 → Max-Zone=2+2=4).
Hat in der Detailkarte zB. ein Punkt mit Typ 5901 Max-Zone=1 (in Zone 0 und 1), wird er nicht übernommen.
Punkt „5903,0“ bedeutet, hat ein Punkt in einer detail DBX Typ=5903 und Max-Zone>=2 wird er in der Übersichtskarte (nur) in Zone 2 eingetragen (MINZONEU,2 → 2+0=2).

Eine einmal nach den persönlichen Bedürfnissen erstellte „autogenmap.dat“ kann für viele Projekte verwendet werden (mit kleinen Änderungen in “[DEF]“ und “[FILEIN]“).

Ist die „autogenmap.dat“ erstellt und im Ordner der zukünftigen Übersichtskarte gespeichert, kann in MDK mit der Funktion „automatische DBX für Übersichtskarte erstellen“ und Angabe des Namens die übersichts DBX erstellt werden. Danach mit „Übersichtskarte aus DBX erstellen“ die Übersichts IMG erstellen.
Die Parameter sind wie bei einer Detailkarte, der Zonenfaktor sollte 12 bzw. 11 sein (bei einer Detailkarte 18 bzw. 17).

Übersichtskarte erstellen

TDB erstellen und Projekt in Reg eintragen

Nachdem nun alle Detailkarten und die Übersichtskarte (alle IMG's) erstellt sind, diese in den endgültigen Ordner verschieben (für Mapsource).

Zuerst sollte im MDK Projektmenu mit der Funktion „Registry überprüfen“ die Liste aller vorhandenen Projekte angezeigt werden, um eine neue freie Projektnummer vergeben zu können.
Es werden nun (seit v5.4.70) neben den Projekten im „alten“ Format (aus [HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Garmin\MapSource\Products\]) auch die „neuen“ Families (aus [HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Garmin\MapSource\Families]) wie Cityselect oder Citynavigator angezeigt und geprüft.

Danach die Liste wieder löschen, und ins Feld Projektnummer die neue Nummer eintragen.
Neu: will man ein „altes“ Projekt erstellen, dann wie bisher z.B. als Nummer 99 oder 123 bzw. 0/99 oder 0/123 eintragen
Will man eine Family erstellen, als Projektnummer z.B. 1/99 oder 1/123 verwenden. Als Familiy Name wird die Projektbezeichnung kurz verwendet.

Als Projektversion das hundertfache der Version der Kartendaten eintragen (z.B. 102 für v1.02). Diese Version sollte bei jeder Änderung in einer IMG (nach der immer ein TDB Update gemacht werden muß) erhöht werden, um die Änderung in Mapsource verfolgen zu können.

Es können nun mehr als drei Copyright Texte vergeben werden (in Mapsource, Produktinformation zu sehen).

Die Projektbezeichnung lang wird in Mapsource zur Auswahl verwendet, die Projektbezeichnung kurz für die Produktinformation, und bei Families, für den Family Namen (Reg Key bei Neueintragen einer Family).

Dann Ort und Name der TDB, der Übersichtkarte und einer Detailkarte eintragen, bei einer Family eventuell auch ein Type File (das werden die Registryeinträge).

Mit „Karten in Liste eintragen“ alle Detailkarten in die leere Liste eintragen (nicht die Übersichtskarte).

Zum Abschluß noch die TDB speichern. Die Registryeinträge werden automatisch mit erstellt. Wenn es ein neues Projekt war, kommen keine Abfragen ob die TDB oder REG überschrieben werden soll.

Sicherheitshalber nochmal die Registry überprüfen und die erstellte TDB einlesen. Wenn keine Fehler auftreten ist das Projekt bereit für Mapsource.

TDB neu erstellen

TDB Updaten nach IMG Änderung

Wurde eine Detailkarte (IMG) geändert, muß abschließend die TDB neu erstellt werden.
Sonst kann es beim laden der Karten auf das GPS in Mapsource Fehler geben. Hintergrund: in der TDB sind für alle IMG's die Größen der einzelnen Bereiche hinterlegt.

Einfach im Projektmenu die TDB laden, und neu speichern (mit TDB überschreiben). Eventuell die Versionsnummer für die Kartendaten erhöhen. Die Registryeinträge brauchen nicht neu erstellt werden, da sich ja die Pfade nicht geändert haben (kann aber auch gemacht werden).
TDB Update

Einbinden eines fertigen Projektes in Mapsource

Um ein Projekt für die Verwendung mit Mapsource in der Registry einzutragen, sind ein oder mehr Detailkarten, eine dazupassende Übersichtskarte und die TDB nötig.
Die Detailkarten müssen alle im gleichen Ordner stehen, die Übersichtskarte bzw. die TDB darf auch woanders stehen.

Das Projektmenu in Mapdekode öffnen, und mit „Registry überprüfen“ alle eingetragenen Projekte anzeigen um eine Übersicht der Projektnummern zu erhalten.
Es werden die Projekte im „alten“ Format angezeigt (aus [HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Garmin\MapSource\Products\]) und ab v5.4.70 auch die „neuen“ Families (aus [HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Garmin\MapSource\Families]) wie Cityselect oder Citynavigator.

Die TDB des Projektes suchen und laden. Im Feld „Projektnummer“ ist die Projektnummer aus der TDB zu sehen.
Ist diese Nummer schon in der Registry bei einem anderen Projekt vorhanden, muß vor dem Speichern der TDB eine neue, freie Nummer angegeben werden. Wird die Nummer nicht geändert und die TDB gesichert, wird das andere Projekt überschrieben und ist in Mapsource nicht mehr verfügbar.

Danach die Übersichtskarte und eine Detailkarte eintragen, bei einer Family eventuell auch ein Type File.
Wird bei einer Family kein Type File angegeben, wird ein vorhandener Regeintrag „TYP“ gelöscht.

Mit „save TDB …“ die TDB speichern und in die Registry eintragen. Wurde die Projektnummer der geladenen TDB verändert, muß die TDB neu erstellt werden (TDB überschreiben mit JA beantworten).
Soll ein schon vorhandener Registryeintrag überschrieben werden, auch beim Registryeintrag mit JA (überschreiben) antworten.

Abschließend die Registryeinträge prüfen. Wird eine Datei eines Projektes (Detail- Übersichtskarten und TDB) nicht am erwarteten Platz gefunden, wird in der Liste eine entsprechende Fehlerzeile angezeigt.

fertiges Projekt in Mapsource eintragen

Projekt in neuen Ordner verschieben

Projektdateien im neuen Ordner


Wenn die Projektdateien in einen neuen Ordner verschoben werden, müssen danach die Registryeinträge für dieses Projekt angepasst werden, weil sonst Mapsource nicht mehr geladen werden kann.
Das kann durch neueintragen des Projektes in die Registry erreicht werden.

Wird bei einer Family kein Type File angegeben, wird ein vorhandener Regeintrag „TYP“ gelöscht.
Projekt in neuen Ordner verschieben

Es werden folgende Registyeinträge verändert (222 ist die Projektnummer):
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Garmin\MapSource\Products\222]
„Tdb“=
„Bmap“=
„Loc“=

Bei Families:
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Garmin\MapSource\Families\Sample Project]
„ID“=
[„TYP“=]
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Garmin\MapSource\Families\Sample Project\1]
„Tdb“=
„Bmap“=
„Loc“=

Projekt in Registry löschen

Um ein Projekt aus der Registry zu löschen, die Projektnummer eintragen und mit „Projekt aus Reg löschen“ aus der Registry entfernen.
Projekteintrag in REG löschen

Es werden folgende Registryeinträge gelöscht (222 ist die Projektnummer):
[HKEY_CURRENT_USER\Software\GARMIN\MAPSOURCE\Settings\Products\222]
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Garmin\MapSource\Products\222]

Es werden keine Dateien gelöscht. Das Projekt kann also jederzeit wieder eingetragen werden.

CMDLINE Interface für MDK

Die wichtigsten Mapdekode Funktionen können auch über das Command line interface aufgerufen werden.
Je Aufruf kann eine Funktion ausgeführt werden.

Funktionen:
/DMO path-ozi-data ⇒ erstellt eine Detail-IMG aus Ozi Daten (Pflichtparameter: /ND)
/GMO path-ozi-data ⇒ erstellt eine Übersichts-IMG aus Ozi Daten (Pflichtparameter: /NG)
/DMX path+name-DBX ⇒ erstellt eine Detail-IMG aus einer DBX
/DBX path+name-IMG ⇒ erstellt eine DBX aus einer IMG
/GMX path+name-DBX ⇒ erstellt eine Übersichts-IMG aus einer DBX
/ACG path+name-DBX ⇒ erstellt eine Übersichts-DBX aus ein oder mehr Detail-DBX
/TDB path+name-autogentdb.dat = erstellt die TDB und den Regeintrag für Mapsource aus den Detail/Übersichts-IMG's

Parameter:
/ND 12345678 ⇒ 12345678 = IMG Nummer der Detail-IMG, von 00000001 bis 99999999 (8 Ziffern)
/NG abcd1234 ⇒ abcd1234 = IMG Nummer der Übersichts-IMG (8 Zeichen, 0-9, A-Z)
/BK nnn ⇒ nnn = Blockgröße, 512, 1024 or 2048 (default=512)
/ZF nn ⇒ nn = Zonen Faktor, 18 bis 11 (default für Detail=17, für Übersicht=11)
/ZN n ⇒ n = kleinste Zonen Nummer, 0 bis 4 (default für Detail=0, für Übersicht=2)
/TR ⇒ transparente IMG
/LG ⇒ automatisches Speichern des Log's („Status_History.txt“)
/OSD ⇒ Ozi Sourcedaten aus allen Unterordnern verwenden
/8B ⇒ 8 bit Code für Texte, nicht den 6 bit Code

Beispiele:
call C:\Mapdekode\mapdekode.exe /dmo C:\Mapdekode\xx\kavala_83 /nd 26711683 /zn 1 /tr
call C:\Mapdekode\mapdekode.exe /dmx C:\Mapdekode\xx\xanti_82\26711682.DBX /zf 18 /bk 512
call C:\Mapdekode\mapdekode.exe /tdb C:\Mapdekode\Sample\general\autogentdb.dat /lg
call C:\Mapdekode\mapdekode.exe /gmx C:\Mapdekode\Sample\general\SampleMD.dbx /zf 11 /lg
call C:\Mapdekode\mapdekode.exe /acg C:\Mapdekode\Sample\general\SampleMD.dbx /lg

IMG in DBX und Ozi Daten konvertieren

Sobald eine IMG in MDK geladen ist, können die Daten als Datenbasis (DBX) gespeichert werden (Menu „Datenbasis“ - „Erstellen DBX aus IMG“).
Geschützte (verschlüsselte) IMG's können nicht geladen werden. Ist die IMG XOR'ed (wie die original IMG's) wird vor dem laden eine „lesbare“ Version der IMG im Ordner der Mapdekode.exe angelegt. Das Original wird nicht verändert.

Die DBX kann jetzt zB. in GTM geladen werden um die Daten zu bearbeiten.
Oder man erstellt aus der DBX wieder Ozi Daten (Menu „Ausgabe“ - „Ozi Format“ - „Linien|Fläche|Orte|Punkte“).
Für diesen Ozi Export gibt es in den Optionen diverse Steuermöglichkeiten (Selektion von bestimmten Typen, eines Bereiches, Namen der Ausgabedatei, mit/ohne POI Daten, …).

ToDo

FIXME

  • Beschreibung der Optionen
1) Dieser Name/Nummer wird auch als interne Kartennummer verwendet. Sie muß über alle IMG's die zur selben Zeit auf das GPS geladen werden eindeutig sein (auch Projektübergreifend).
2) POI's sind eine Untergruppe von den Punkten (Typecode 0x2Ann bis 0x30nn). Die Suchfunktion am GPS funktioniert bei einigen Geräten nur mit POI's, nicht mit allen Punkten.
3) nicht alle GPS können diesen 8 Bit Code anzeigen
4) besser mehrere kleine IMG's als eine große, je größer eine IMG um so langsamer wird sie am GPS angezeigt
5) alle Detailkarten in einem Projekt müssen den gleichen Wert haben! Wird 1 verwendet, werden die Zonen 1, 2 und 3 erstellt; es müssen die Max-Zone Werte 1, 2 oder 3 verwendet werden (3 für den Hintergrund); bei Topo und R&R die Werte 0, 1 und 2
6) alle Detailkarten in einem Projekt sollten den gleichen ZF haben!

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